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Matthias Schrey absolviert erfolgreich seinen nächsten Karriereschritt im Motorsport

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Matthias Schrey absolviert erfolgreich seinen nächsten Karriereschritt im Motorsport

Hollage. Mit großer Zufriedenheit kann Matthias Schrey auf das Jahr 2018 zurückblicken. Der 28-Jährige aus Hollage bestritt seine erste volle Meisterschaftssaison im Motorsport und erzielte gleich bei seinem Debüt in der DMV National Endurance Series 500 (NES 500) einen mehr als beachtlichen dritten Gesamtrang sowie den zweiten Platz in seiner Klasse. Nach der tollen Ausbeute hat Schrey nun Blut geleckt und möchte in der Saison 2019 weitere Erfolge erzielen. 

„Der Einstieg in den Motorsport ist heutzutage nicht wirklich einfach, weil es neben dem Talent auch leider immer wieder eine Frage des Budgets ist. Trotzdem wollte ich 2018 unbedingt meinen nächsten Karriereschritt machen und weitere Erfahrungen im Rennfahrzeug sammeln. Es war daher genau der richtige Schritt für mich in eine attraktive Langstreckenrennserie wie die DMV NES 500 zu gehen, um hier meine erste volle Saison absolvieren zu können“, so Schrey, der bis zu diesem Zeitpunkt nur ein paar sporadische Rennen in der VLN sowie in der RCN aufweisen konnte.

„Gerade am Anfang war es für mich gewissermaßen ein Sprung ins kalte Wasser. So gab es im Rennkalender der DMV NES 500 Strecken, auf denen ich zuvor noch nie unterwegs war. Aber genau das war das Ziel von mir in diesem Jahr: möglichst viel auf den unterschiedlichen Kursen zu lernen und mich natürlich auch stetig weiterzuentwickeln. Dass das Ganze am Ende so erfolgreich endet, hätte ich zuvor nicht unbedingt erwartet, ist aber natürlich umso schöner. Mein Dank geht an das Team MKR Engineering für das mir entgegengebrachte Vertrauen und die fantastische Unterstützung über das Jahr hinweg.“       

Mit dem Team MKR Engineering stand Schrey ein unglaubliches Know-how zur Seite. Die Mannschaft rund um Matthias Kräutlein konnte 2017 die NES Meisterschaft für sich entscheiden und trat dementsprechend auch 2018 mit hohen Ambitionen an. Schrey teilte sich im amtierenden Meisterteam das Cockpit eines BMW M235i RC unter anderem mit Andre Fleischmann, der seines Zeichens auch schon im erfolgreichen Vorjahr der Mannschaft angehörte.    

„Anhand dieser famosen Vorjahressaison von MKR Engineering war der Druck, der auf mich lastete schon enorm. Trotzdem war ich dankbar über diese einzigartige Chance.“ Von Beginn an konnte Schrey im BMW M235i RC überzeugen und gemeinsam mit Fleischmann und Alexander Woller um die Siege in der stark besetzten NES 7 Klasse mitkämpfen. Vor allem die Konkurrenz in Form der VW Scirocco Cup Fahrzeuge sowie der VW Golf machte ihnen das Leben dabei allerdings alles andere als einfach.       

„Von der reinen PS-Leistung her waren wir in etwa gleich aufgestellt, die beiden anderen Fahrzeugfabrikate jedoch etwas leichter. Trotzdem ging es auf allen Strecken unheimlich eng bei uns in der Klasse zur Sache.“

Bereits beim Auftakt auf der Ardennenachterbahn in Spa-Francorchamps (Belgien) konnte das Fahrertrio mit dem dritten Platz in der NES 7 Klasse auf das Podium fahren. In Oschersleben steigerte man sich noch einmal und erzielte den zweiten Rang. Ein Ergebnis, was man im späteren Saisonverlauf auf dem Nürburgring GP-Kurs ebenfalls noch einmal für sich verbuchen konnte. Einzig auf dem Lausitzring verpasste man mit dem vierten Platz knapp das Podium.    

„Wir waren insgesamt natürlich sehr zufrieden mit unserer Zwischenbilanz nach den ersten vier Rennen und haben dann auch begonnen uns mit dem Thema Meisterschaft zu befassen. Beim Saisonfinale auf der Nürburgring Nordschleife konnten Andre und Alexander nicht starten, weshalb wir fahrerisch ein wenig umstellen mussten“, so Schrey. Der 28-Jährige aus Hollage teilte sich das Cockpit des BMW M235i RC mit Florian Naumann und seinem älteren Bruder Michael Schrey.

„Natürlich war es etwas ganz besonderes für mich zum ersten Mal überhaupt ein Rennen gemeinsam mit meinem Bruder bestreiten zu können. Er zählt für mich zu den besten Fahrern überhaupt auf dem BMW M235i Racing, was er vor allem mit seinen beiden VLN Meistertiteln 2016/2017 unter Beweis gestellt hat und ist für mich auch ein großes Vorbild. Auch wenn ich meinen eigenen Weg im Motorsport gehen möchte sind mir seine Ratschläge sehr wichtig, denn ich kann von ihm noch sehr viel lernen.“ Der erste gemeinsame Einsatz der beiden Brüder endete unterdessen auch mit einem vollen Erfolg. So sicherten sie sich gemeinsam den zweiten Gesamtrang und den Klassensieg in der NES 7.    

In der Endabrechnung reichte es für Matthias Schrey damit zum dritten Platz in der Gesamtmeisterschaft sowie für den zweiten Rang in der NES 7 Klasse. An diese tollen Erfolge möchte er auch im Jahre 2019 anknüpfen.  

„Ich werde erneut für das Team MKR Engineering in der DMV NES 500 an den Start gehen und ein leistungsstärkeres Fahrzeug, den BMW M4 GT4, pilotieren. Für mich geht damit ein großer Wunsch in Erfüllung. Nun freue ich mich bereits riesig auf diese neue Herausforderung und fiebere dem Saisonstart bereits entgegen.“    

Text: Media-DaCo (Daniel Cornesse) und Fotos: Patrick Holzer

Letzte Änderung am Dienstag, 22 Januar 2019 11:23

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